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Papst Biografie Benedikt XVI.
Johannes Braun

Johannes Braun

ist der Gründer von myBiografie.de und in diesem Bereich der Webseite teilt er Erfahrungen, Tipps und Einblicke rund um die Themen "Biografie schreiben", Autobiografie schreiben, Geschenkideen und hier und da auch über die Geschichte hinter myBiografie.

Zur Biografie von Papst Benedikt XVI.

Auf www.mybiografie.de können Sie Ihre persönliche Biografie schreiben und als gedrucktes Buch erhalten. In unseren Artikeln machen wir regelmäßig auf bedeutende Neuerscheinungen biografischer Werke von und über herausragenden Persönlichkeiten aufmerksam. Heute ist es die neue Biografie von Papst Benedikt XVI: Peter Seewald: Benedikt XVI.- Ein Leben, Droemer Knaur, 1184 Seiten.

Benedikt XVI. (lateinisch Benedictus PP. XVI; bürgerlich Joseph Aloisius Ratzinger; * 16. April 1927 in Marktl) ist emeritierter Papst (lat. Papa emeritus). Vom 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 war er Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und damit des Staats Vatikanstadt. Er war der erste deutsche Papst seit Hadrian VI. (1523) und nach Coelestin V. (1294) der zweite Papst der Geschichte, der freiwillig von seinem Amt zurücktrat. Joseph Ratzinger gilt als wichtiger Theologe des 20. Jahrhunderts.

Vor seiner Wahl zum Papst war Joseph Ratzinger zuletzt Dekan des Kardinalskollegiums (seit 2002) und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre (seit 1982). Er galt als einer der einflussreichsten Kardinäle und in theologischen und kirchenpolitischen Fragen als rechte Hand seines Vorgängers Johannes Paul II. Im Konklave am 18. und 19. April 2005 wurde er zum 265. Papst gewählt.

Die niederen Weihen (Ostiariat, Lektorat, Exorzistat und Akolythat) empfing Ratzinger am 8. und 9. Mai 1948 in der Kirche Verklärung Christi im Schloss Fürstenried durch Michael Kardinal von Faulhaber. Weihbischof Johannes Neuhäusler weihte ihn am 28. und 29. Oktober 1950 im Freisinger Dom zum Subdiakon und Diakon. Ebendort empfingen Ratzinger und sein Bruder Georg am 29. Juni 1951 durch Kardinal Faulhaber die Priesterweihe. Zusammen feierten die beiden ihre Primiz am 8. Juli 1951 in der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein und ihre Nachprimiz am 30. Juli 1951 in Rimsting, dem Heimatort der Mutter. Ab August 1951 wirkte Joseph Ratzinger als Kaplan in der Pfarrei St. Martin im Münchener Stadtteil Moosach (bis September 1951 als Krankheitsvertretung für Stadtpfarrer Joseph Knogler), dann ein Jahr in der Pfarrei Heilig Blut im Stadtteil Bogenhausen. In der dortigen Gebeleschule unterrichtete er im Schuljahr 1951/1952 katholische Religionslehre. Zum 1. Oktober 1952 wurde er als Dozent an das Freisinger Priesterseminar berufen.

Im Juli 1953 wurde Ratzinger zum Doktor der Theologie promoviert. Seine Dissertation Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche erhielt das Prädikat summa cum laude. 1957 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München gegen den Widerstand des dort hoch angesehenen Dogmatikers Michael Schmaus bei Gottlieb Söhngen im Fach Fundamentaltheologie mit der Schrift Die Geschichtstheologie des hl. Bonaventura. Ratzinger musste auf Schmaus’ Intervention hin die Schrift überarbeiten. Die von Schmaus beanstandeten und 1957 nicht wieder eingereichten Teile der Habilitationsschrift wurden erst im Jahr 2009 veröffentlicht. Seinen Habilitationsvortrag zum Thema Die Einheit zwischen fundamentaltheologischer und dogmatischer Betrachtungsweise der Kirche hielt er am 21. Februar 1957.

1958 trat der damals 31-Jährige eine Professur für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising (die Lehrstühle der Hochschule wurden nach deren Schließung an die Ludwig-Maximilians-Universität München verlegt) an. 1959 wurde er an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn auf den Lehrstuhl für Fundamentaltheologie berufen. Seine Antrittsvorlesung hielt er am 24. Juni 1959 über das Thema Der Gott des Glaubens und der Gott der Philosophen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Theologenkonvikt Collegium Albertinum wohnte er in seiner Bonner Zeit in Bad Godesberg; seine Schwester Maria führte ihm den Haushalt. Den Bonner Lehrstuhl hatte er inne, bis er 1963 für die nächsten drei Jahre dem Ruf an das Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte der katholisch-theologischen Fakultät an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster folgte. Seine Antrittsvorlesung Offenbarung und Überlieferung hielt er am 27. Juni 1963 in einem überfüllten Hörsaal im Fürstenberghaus am Domplatz.

Joseph Ratzinger gehörte dem Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen an. Ab 1964 war er dessen ordentliches Mitglied, ab seiner Ernennung zum Präfekten der Glaubenskongregation 1981 nur noch korrespondierendes. Die Mitgliedschaft endete mit seiner Wahl zum Papst (2005).

1966 erhielt Ratzinger auf Empfehlung von Hans Küng einen Lehrstuhl für Katholische Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seine Antrittsvorlesung hielt er dort am 19. Januar 1967. Aus Vorlesungen aus dieser Zeit für die Hörer aller Fakultäten entstand sein 1968 veröffentlichtes Buch Einführung in das Christentum. Unmittelbar betroffen von den Studentenprotesten der ausgehenden 1960er Jahre, nahm er 1969 den Ruf an die Universität Regensburg an. Dort lehrte er Dogmatik und Dogmengeschichte und gründete zusammen mit Alma von Stockhausen die Gustav-Siewerth-Akademie. 1976 wurde er Vizepräsident der Universität und Päpstlicher Ehrenprälat. In Pentling nahe Regensburg bewohnte er ab 1970 ein eigenes Haus, bis er 1977 zum Erzbischof von München ernannt wurde. Er behielt das Haus; es blieb auch nach seiner Wahl zum Papst 2005 seine gemeldete Adresse in Deutschland. Seit seiner Berufung zum Erzbischof ist er Honorarprofessor in Regensburg.

Ratzinger, der sich eingehend mit der Eschatologie und hier mit Schriften von Kirchenschriftstellern wie Origenes beschäftigte, den er wiederholt in seinen Werken zitiert, wurde in der Öffentlichkeit zunehmend als ein Theologe wahrgenommen, der bei großer persönlicher Bescheidenheit beharrlich das Ziel verfolgt, die christliche Botschaft vor Beliebigkeit und Gefährdung des Glaubens zu bewahren. Dies und seine herausragende theologische Begabung werden als die Gründe für seine spätere Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre genannt.

Benedikt XVI. beherrscht mehrere Sprachen (Deutsch, Italienisch, Französisch, Latein, Englisch und Spanisch) und liest außerdem Altgriechisch und Hebräisch.

Joseph Ratzinger hat keine theologische Schule begründet. Nach dem Ende seiner Hochschulkarriere, auch noch als Papst Benedikt XVI., traf er sich regelmäßig mit seinen Schülern, die sich als Schülerkreis Joseph Ratzinger zusammengeschlossen haben.

In fünf Einrichtungen wird das geistige Erbe Joseph Ratzingers / Benedikts XVI. erforscht und bewahrt, bzw. sein Leben und Werk dargestellt.

Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung in München, gegründet 2007 auf Initiative seines Schülerkreises. Ziel ist die Erschließung von Joseph Ratzingers theologischem Werk für die Öffentlichkeit und die Förderung einer Theologie in seinem Geist.
Institut Papst Benedikt XVI. in Regensburg, gegründet 2008 durch den Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller. Das Institut erfasst und erforscht die Werke Ratzingers und gibt sie unter dem Titel Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften heraus. Ihm gehört das Wohnhaus Joseph Ratzingers in Pentling.
Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger – Benedetto XVI (Vatikanische Stiftung Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.) im Vatikan, gegründet 2010 auf Initiative seines Schülerkreises. Die Stiftung will das theologische und spirituelle geistige Erbe Joseph Ratzingers bewahren und fördern. Sie verleiht seit 2011 alljährlich den Joseph-Ratzinger-Preis.
Stiftung Geburtshaus Papst Benedikt XVI. in Marktl am Inn, gegründet 2005 vom Passauer Bischof Wilhelm Schraml. Die Stiftung hat das Geburtshaus Ratzingers erworben und darin ein 2007 eröffnetes biographisches Museum eingerichtet, in dem sein persönlicher und geistlicher Lebensweg dargestellt wird.
Wohnhaus Papst Benedikt XVI. in Pentling. Das Haus hat Papst Benedikt XVI. 2010 dem Regensburger Institut Papst Benedikt XVI. übereignet, das darin ein 2012 eröffnetes biographisches Museum mit Begegnungsstätte und Archiv eingerichtet hat.

Denkmäler
Büste von Papst Benedikt XVI. vor seiner Primizkirche St. Oswald in Traunstein. Bildhauer: Johann Brunner
Bronzestatue an der Wand des Kongegrationssaales auf dem Kapellplatz in Altötting
Benediktweg 2005
Mosaikmedaillon in St. Paul vor den Mauern 2005
Bronzerelief im Münchner Liebfrauendom von Josef Alexander Henselmann 2006
Gedenktafel in Köln 2006, eingelassen im Boden an der Stelle, an der Benedikt XVI. 2005 das Rheinschiff verließ
Büste in der Universität Regensburg von Christiane Mayr 2006
Benediktsäule Marktl von Joseph Michael Neustifter 2006
Benediktsäule von Joseph Michael Neustifter in Velletri vor der Titelkirche Kardinal Ratzingers 2007
Gedenktafel mit Besuchsdatum an der Münchner Mariensäule 2007
Bronzebüste vor der Stadtpfarrkirche St. Oswald, Traunstein, von Johann Brunner 2007
Bronzestatue in Castrignano del Capo 2008
Bronzerelief im Freiburger Münster von Wolfgang Eckert 2011
Papst- und erzbischöfliches Wappen Benedikts XVI. mit dem Zeitraum seines Pontifikats im Münchner Liebfrauendom 2013
Bronzebüste in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften von Fernando Delia 2014
Bronzestatue in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz (Niederösterreich) von P. Raphael
Bronzestatue an der Wand des Kongegrationssaales auf dem Kapellplatz in Altötting von Joseph Michael Neustifter 2016

 

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